Faszie

Die Faszie gibt unserem Organismus seine Form und stützt diesen, wobei diese wie ein Netzwerk mit anderen Geweben verbunden ist. Ihre Funktion steht in direkter Verbindung zu jener des Lymphsystems als auch des Blutkreislaufs. Verschieden Schmerzzustände durch Aufprall oder Verstauchung schwächen die Aktivität der Faszie, was sich direkt auf den Heilungsprozessa auswirkt. Funktionsstörungen der Faszie wirken sich durch folgende drei Mechanismen auf den Organismus aus:

Physische Funktionsstörungen:
Fasziale Spannungen wirken direkt auf Rezeptoren, Blutgefäße und Nerven und sind daher Auslöser für osteopathische Läsionen.

Stoffwechselstörungen
Spannungen beeinflussen negativ den Flüssigkeitskreislauf im Interstitium und somit den Gewebestoffwechsel. Dies führt zu merklichen Gewebeveränderungen, wie Triggerpunkten, Schwellungen und Fibrosen.

Fasziale Funktionsstörungen
Fasziale Funktionsstörungen sind durch Schwellungen erkennbar. Besonders anfällig für Schwellungen sind die Bereiche der Hauptlymphknoten, zu denen die supraklavikulären Lymphknoten, Lymphknoten von Achseln und Leisten sowie Kniekehlen und Abdomen zählen.

Mittels PhysioTouch- und LymphaTouch –Therapie kann die Faszialfunktion durch horizontale und vertikale Dehnung der Faszialstruktur unterstützt werden, bei Bedarf unterstützt durch zusätzliche Rotationsdehnung. Durch die vermehrte Stoffwechselaktivierung der Faszie werden sowohl ein Rückgang der Muskelverspannungen als auch der Funktionsstörungen des verbundenen Gewebes - wie beispielsweise eine durch Schwellung verminderte Lymphsystemkapazität - erreicht. Man erreicht durch die Aktivierung der Faszialfunktion einen beachtlichen Rückgang von Kompressionsschmerzen sowie von durch verschiedene Impingements bedingte Schmerzen.